30. Nacharbeiten und so weiter…
In letzter Zeit wurde ich mal wieder daran erinnert, dass es sich nicht lohnt schlampig zu arbeiten. Nachdem ich nämlich den Motor und das Getriebe mit Öl befüllt habe, hatte ich kurze Zeit später schon die ersten Ölflecken unterm Wagen.
Übrigens sollte ich mich vorab für die schlechte Qualität der Bilder entschuldigen, abgesehen von dem hohen Alter meiner Digicam, scheine ich einfach nicht zum Fotografen geboren zu sein. Ich hoffe man kann trotzdem ein wenig erkennen.
Also zurück zu den Ölflecken. Erstens war die Unterseite des Hauptgetriebes feucht und zweitens hing schon nach kurzer zeit ein Öltropfen am unteren Ende des Ölfiltergehäuses. Von Letzterem habe ich mich doch glatt in die Irre führen lassen. Ich habe drei mal das Ö…gehäuse abgebaut und wieder festgezogen, von aussen gesäubert und getrocknet und hatte trotzdem am nächsten Tag wieder einen Tropfen unten dran. Arrrrgggghhhh!
Schliesslich habe ich doch einmal genauer hingesehen, besser gesagt getastet und bemerkt, dass das Öl von oben kam. Was liegt drüber? Genau - die Benzinpumpe. Alles klar. Ich habe beim Anbau der Pumpe geschlampt und den Untergrund nicht ordentlich glattgeschmirgelt, somit waren da noch Reste des Motorlackes unter der Dichtung, den Rest kann man sich ja denken. Habe die Pumpe abgebaut, Untergrund geglättet und die Pumpe eingeklebt. Die Dichtmasse sollte die Hitze eigentlich überstehen.
Das Getriebe war natürlich schon nerviger. Ich habe beim Zusammenbau des Getriebes grösstenteils auf die originalen Papierdichtungen vertraut. Soll heissen: zwischen Hauptgetriebegehäuse und Kupplungsglocke steckte nur eine Papierdichtung und die ließ fröhlich das Öl durch obwohl das Getriebe noch nicht einmal gelaufen und heiß geworden ist.
Also habe ich das gute Stück noch einmal aus dem Rahmen gehoben und lediglich die vier Haltebolzen der Kupplungsglocke gelöst um die Glocke ca. einen Zentimeter anheben zu können, ohne die jedoch gänzlich von der Welle zu ziehen. Danach habe ich die Papierdichtung entfernt, die Flächen so gut es eben ging entfettet und mit einer dauerelastischen Flächendichtung belegt. War eine ordentliche Schweinerei ![]()
Am längsten hat eigentlich die Beseitigung der augequollenen Dichtmasse gedauert. Danach wieder rein mit dem Ungetüm und hoffen, daß es jetzt trocken bleibt. Auf dem Bild unten sieht man noch die Schmierreste der Dichtmasse.
Zwischenzeitlich habe ich noch die Dämpfer eingebaut,…
…mich mit der Kühlermaske und dem Kühler beschäftigt,…
…mir noch ein bißchen was zur Montage gebastelt,…
…den Kühlkreislauf geschlossen,…
…die Kupplung montiert,…
…den Kreislauf geschlossen, befüllt und entlüftet,…
…das Gasgestänge, -pedal, das Lenkgetriebe usw. eingebaut…
…und mich gefreut!
Bis dann
Daniel
Daniel on August 27th 2008 in Getriebe, Karosserie, bulkhead, Der Rhodesier